02. November 2001: Ein neues RPG Maker 2000-Projekt wird ins Leben gerufen.
17. November 2002: Das Projekt wird vollständig beendet.
29. März 2003: Auf RPG2000.de (inzwischen offline) wird es veröffentlicht…
Ich hatte es bereits in einem anderen Beitrag erwähnt: Ich hatte eine sehr aktive RPG Maker 2000-Phase und habe mit diesem Tool im Laufe von ca. fünf Jahren viele Projekte begonnen, die wenigstens vollendet und noch weniger der gesamten Welt zur Verfügung gestellt wurden.
Aber ein Projekt wurde groß, gewaltig und tatsächlich in gewissen Kreisen recht bekannt: FACES OF DEATH.
Was ist „Faces of Death“? Es ist ein Horror-RPG, das sich viel Inspiration aus dem Spiel Dreamland holte, dem ersten mir bekannten Horror-RPG der Maker-Szene. Dreamland hatte grundsätzlich einen gewaltigen Einfluss auf die damalige Maker-Szene.
Ich fand das Spiel so gut, dass ich vorhatte, ein ähnliches, größeres und besseres Projekt zu „programmieren“. („Programmieren“ steht in Anführungsstrichen, denn mit dem RPG Maker 2000 gab es keine Form der Programmierung.)
„Faces of Death“ veröffentlichte ich nach rund einem Jahr Entwicklungszeit und war seinerzeit recht bekannt, teilweise eher berüchtigt, als berühmt. Rückblickend muss ich sagen: Ja, „Faces of Death“ hatte einige starke Mängel. Die Story entwickelte sich eher zäh, die vielen Charaktere machten das Spiel eher unpersönlich, die Kämpfe mit dem sogenannten Action-Kampfsystem stehen im Vordergrund, werden aber nach einiger Zeit eher ermüdend, die Rätsel waren nicht immer ganz logisch, viel Spielzeit wurde künstlich aufgebaut durch irrsinnige Schlüssel-Such-Aufgaben, und das Mapping, also das Aussehen, das Design des Spiels war eher unterdurchschnittlich. Ich könnte noch viel über dieses Spiel meckern und lästern, aber wenn ihr mehr von mir hören wollt, dann empfehle ich auch mein Let’s Play auf meinem YouTube-Kanal.
Verteilt auf 30 Folgen plus eine Folge Einleitung (veröffentlicht vom 16.03. bis 03.07.2026) erzähle und zeige ich euch in 13 Stunden, 39 Minuten und 44 Sekunden das vollständige Spiel „Faces of Death“ und liefere dabei etliche Hintergrundinformationen und Gedanken, die ich beim Makern (nicht „programmieren“) hatte – vor 25 Jahren!
Während meiner Aufnahmen des Let’s Plays kamen mir immer wieder Gedanken: Was wäre, wenn ich das Spiel HEUTE machen würde, mit den gleichen Tools? Was würde ich besser machen? Welche Features würde ich einfügen?
Und dabei wurde eine neue Idee geboren: Ich habe den RPG Maker 2000 ausgepackt, nach langer, langer Zeit.
Während ich mein Let’s Play-Projekt auf YouTube hochlud, arbeitete ich im Hintergrund seit Mai 2026 an einer verkürzten Version meines alten Spiels, welches nicht wirklich ernstzunehmen ist. Was anfänglich eine Art Showcase sein sollte, wurde eine Parodie auf „Faces of Death“, die ich eigentlich als nachträgliches Let’s Play hochladen wollte, einfach nur um zu zeigen: „Schaut mal, so könnte das Spiel heute aussehen.“ Aber irgendwie ist das Projekt in den fünf Monaten, in denen ich daran gearbeitet habe, größer geworden als eigentlich geplant. Und so möchte ich „Faces of Death“ nochmal aufleben lassen und der Welt zugänglich machen.
Das neue „Faces of Death“ umfasst eine verkürzte Version aus der Sicht des Hauptcharakters David. Was die anderen Charaktere in der Zwischenzeit machen, wird nur noch durch kleine Zwischensequenzen oder Gespräche über das Walkie-Talkie gezeigt.
Der Held David sowie alle anderen Charaktere, verhalten sich vollkommen anders, sind zynischer, sarkastischer, nehmen die Zombieapokalypse kein bisschen ernst, wollen aber dennoch die Welt retten.
Das grausame Mapping von damals hat sich kein Stück verändert, aber ich warte auf mit neuen Features, wie: Schusswaffen, Lebensanzeige für Held und Boss, einen (einfachen) Shop, einem Skillboard und vielem mehr.
Ach ja, und dieses Spiel trägt den Namen: „FACES OF DEATH: HELL EDITION„. Das soll absichtlich übertrieben episch klingen.
Wer sich das Spiel herunterlädt und spielt, wird feststellen, dass das Spiel nicht gut gebalanced ist, und der erste Durchgang relativ anstrengend sein kann. Aber beim zweiten Durchspielen (Neues Feature: New Game +) sollte man im Besitz diverser Schusswaffen sein, kann das Skillboard ausleveln und sich recht einfach durch die Zombiehorden metzeln.
Allerdings sei dazu gesagt: Das Spiel ist voller Anspielungen auf das originale „Faces of Death“, aber auch auf andere Spiele, Anime, Pandemien, teilweise aber auch auf mein persönliches Leben aka „Insider“.
Wo gibt es nun das Spiel? Bisher nur hier!
Wenn du das RTP (Run Time Package) des RPG Maker 2000 installiert hast: Klick hier!
Wenn du das RTP nicht installiert hast: Klick hier!
Aber ich möchte das Spiel noch woanders hochladen, um „Faces of Death“ noch einmal aufleben zu lassen, nach 25 Jahren, ehe es dann irgendwann wieder als kleine Fußnote in der RPG Maker-Szene verschwindet. Für mich war es eine schöne Zeit, „Faces of Death“ noch einmal zurückzuholen.
Ein Let’s Play auf YouTube wird folgen, wo ich dann erneut viele Gedanken, aber auch Secrets im Spiel enthüllen möchte. Denn das Spiel bietet noch einiges mehr, was ich an dieser Stelle noch nicht verraten möchte.
Starren wir also noch ein letztes Mal in ihre Gesichter… in die… FACES OF DEATH!